Was bringt uns erstes Studienjahr?

Erste Prüfungen und Partys, neue Freunde, seltsame Fächer, Erfolge und Niederlagen, und noch viel mehr. Wir haben die lang erwartete Freiheit erzielt, und kamen in Erwachsenenleben eingetaucht. Erstes Studienjahr war bestimmt der Anfang einer absolut neuen Ära. Wie sieht sie aus? Erinnern wir uns!

Zeitverteilung und innere Balance ist äußerst wichtig

Die ersten euphorischen Gefühle des Studentenlebens haben sich mit Angst vor den zukünftigen Seminaren, Prüfungen und schlechten Bewertungen gemischt. Man musste zuerst Anerkennung finden und einen Kontakt mit Professoren sowie Kommilitonen herstellen. Die Hauptherausforderungen, denen wir begegneten, waren vor allem mit dem Zeitmangel verbunden. Kaum jemand erwartete jede Menge Fächer und Haufen Hausaufgaben. Tägliche Seminare und Vorlesungen, kaum lesbare Sachliteratur und „inneres Muss“ gaben keine Möglichkeit, das sagenhafte Lotterleben zu entdecken, das allen Studenten versprochen ist. Ein anstrengendes Lebenstempo und Zeitdruck lösten so viel Stress aus, dass es ohne richtiges Zeitmanagement kaum möglich ist, sich zu entspannen und eigene Freizeit zu genießen.

Man muss lernen, mit Misserfolgen richtig umzugehen

Die Prüfungszeit ist eine besondere Zeitperiode im Studentenleben. Die Angst durch die Prüfung zu fallen ist auch schwer zu vermeiden, besonders was die Studienanfänger angeht. Vernünftiger Umgang mit einer Niederlage spielt dabei eine wichtige Rolle, da die Kunst des Scheiterns wenigen Menschen bekannt ist. Der Wunsch sich zu entwickeln und eigene Fertigkeiten zu vervollkommnen ist nachvollziehbar. Man muss aber nicht verrückt werden, wenn einer den guten Noten nachjagt. Nichts Schlechtes passiert, wenn man eine negative Bewertung erhält. Um davon sich zu überzeugen muss man einfach erste Prüfung ablegen, und da verschwinden alle Vorurteile.

Die menschlichen Beziehungen sind schwer zu überschätzen

Das Studentenleben darf man nicht ausschließlich mit Prüfungsstress, schlaflosen Nächten und Vorlesungen assoziieren. Mindesten einmal war jeder Student bei einer wilden Party. Diese verrückten Zeiten rufen bis jetzt positive Erinnerungen ins Gedächtnis zurück. Viele Menschen haben gerade an der Uni die echten Freunde gefunden, mit denen man alle Erfolge und Niederlagen erlebt hat. Sehr häufig bleibt diese Freundschaft selbst nach dem Studienabschluss lebendig. Unter den Professoren gab es auch diejenigen, die nicht nur akademische Kenntnisse beigebracht haben, sondern auch eigene persönliche Erfahrungen geteilt haben.

Schule des Lebens

Einige Menschen vertreten die Meinung, dass man nur fachliches Wissen an der Uni erwerben kann. Dieser Ansicht kann man aber leicht widersprechen, da wir manchmal nicht bemerken, wie viel wir zwischen den Vorlesungen und Seminaren lernen. Die Kommunikationsfähigkeit, die wir während des Lernprozesses entwickeln, spielt uns in die Hände während des ganzen Lebens. Wir verstehen, wie man in einer uneinheitlichen Gesellschaft existiert und unzählige Hindernisse überwindet. Man darf nicht vergessen, dass das Studentenleben eine wunderschöne Zeit der spannenden Ereignissen, unerwarteten Erfahrungen und interessanten Begegnungen ist. Verschwende Deine Zeit nicht!

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