Empirische Forschung ist ein ständiger Begleiter vieler Studenten in den sozialen Bereichen. Um sie erfolgreich durchzuführen, sollte man sich in Forschungsmethoden gut auskennen.

Es gibt zwei Typen der Methoden von empirischer Sozialforschung: qualitative und quantitative. Beide haben eigene Besonderheiten, die Ihre Anwendung in verschiedenen Fällen bestimmen. Was sollte man darüber wissen?

Was ist empirische Sozialforschung?

Um über Methoden zu sprechen, ist es notwendig zu klären, was der Begriff “empirische Sozialforschung” bedeutet und wofür er in der Wissenschaft verwendet wird.

Das Wort Empirie selbst bedeutet “Erfahrung”. Daraus lässt sich schließen, dass empirische Sozialforschung auf der Erfahrung der Beobachtung eines bestimmten Untersuchungsgegenstandes beruhen. Einfach ausgedrückt: Sie beschreiben bestimmte Phänomene anhand Ihrer eigenen Beobachtungen, anstatt einfach eine trockene Theorie zu verwenden, die längst allen bekannt ist.

Die Methoden der empirischen Sozialforschung werden in der Psychologie, Soziologie, Philosophie, Pädagogik, Politikwissenschaft und anderen Wissenschaften angewandt.

Mit deren Hilfe untersucht man verschiedene soziale Phänomene – Verhalten der Menschen, verschiedene Absichten, Meinungen usw.

Jede empirische Sozialforschung besteht aus fünf grundlegenden Schritten:

  • Einstellung des Forschungsproblems,
  • Planung des Ablaufs der Forschung,
  • Sammeln von Informationen (dies kann eine soziale Umfrage sein),
  • Verarbeitung der gesammelten Daten,
  • ein Bericht mit Schlussfolgerungen.

Man unterscheidet qualitative und quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung.

Sie können nicht die Methode verwenden, die Ihnen besser gefällt. Die Wahl ist vom Forschungsobjekt und Ihrem Zweck abhängig.

Um zu verstehen, wovon wir sprechen, wollen wir uns jede dieser Methoden im Detail ansehen, um den Unterschied zwischen ihnen zu erkennen.

Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung

Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung zielen darauf ab, eine bestimmte Theorie zu testen, zu bestätigen oder zu widerlegen. Hier gibt es eine große Auswahl: schriftliche oder mündliche Befragung, soziale Experimente, die menschliche Interaktionen aufzeichnen, Online-Umfragen, Beobachtungen.

Sie sind standardisiert. Die Grundlage der quantitativen Methoden ist die Erhebung statistischer Daten und deren Darstellung im Rahmen einer bestimmten Theorie.

Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung

Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung zielen dagegen auf die Formulierung einer bestimmten Hypothese ab. Das heißt, Sie forschen, um eine neue Theorie zu erstellen, nicht um eine schon existierende zu testen. Dies ist ihr Hauptunterschied zu quantitativen Methoden.

Beispiele für qualitative Methoden sind Interviews, Beobachtung oder Gruppendiskussionen.

Sie sind flexibel, aber sie erfordern viel mehr Zeit und finanzielle Ressourcen.

Vor- und Nachteile der empirischen Sozialforschung

Empirische Sozialforschung ist bei Studenten und Wissenschaftlern sehr beliebt. Sie hat eine Reihe der Vorteile, die bei der Wahl einer Forschungsmethode entscheidend sind. Aber es gibt auch die Nachteile, auf die Sie achten sollten.

Vorteile

  1. Sie haben die Möglichkeit, sich mit anderen Forschungsteilnehmern auszutauschen, wenn Sie ein Thema in einer Gruppe erforschen.
  2. Sie können Ihre eigenen Schlussfolgerungen auf der Grundlage der Ergebnisse Ihres Experiments selbst ziehen.
  3. Sie müssen nicht nach zusätzlichen Informationsquellen suchen und Sie müssen nicht viel Zeit dafür aufwenden.
  4. Sie gewinnen neue Erkenntnisse aus Ihrer eigenen Erfahrung.

Nachteile

    1. Empirische Sozialforschungen schaffen in der Regel künstliche Bedingungen, die die Ergebnisse erheblich verzerren können. Sie erhalten daher nur ein ungefähres Bild.
    2. Sie sind auf andere Teilnehmer angewiesen, wenn es sich um eine Gruppenforschung handelt.
    3. Die empirische Sozialforschung ist sehr zeitaufwendig und erfordert einen strikten Plan.

Obwohl die Anwendung von diesen Methoden eine Reihe von Nachteilen hat, ist es eine große Chance, zur Entwicklung der Wissenschaft in einem bestimmten Themenbereich beizutragen. Wer weiß, vielleicht sind Ihre Ergebnisse der Ausgangspunkt für weitere Forschungen.

Die Sozialwissenschaften beziehen sich auf die Realwissenschaften, die auf bestimmten Erfahrungen beruhen. Um zum Beispiel die menschliche Psychologie zu studieren, ist es notwendig, menschliches Verhalten zu beobachten. Dafür werden die Methoden der empirischen Sozialforschung eingesetzt. Die Wahl der Methode hängt immer vom Forschungsthema und dem erwarteten Ergebnis ab.

Stellen Sie sich vor, Sie können ein wissenschaftlicher Forscher werden und solche Schlussfolgerungen ziehen, die vor Ihnen noch niemand gemacht hat. Diese Methoden geben Ihnen völlige Freiheit und Unabhängigkeit von bisherigen Theorien.